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Angst, Panikstörung, Phobien, Stuttgart

Ängste und Panikstörungen


"Leiden Sie manchmal unter plötzlichen und unerwarteten Angstanfällen, ohne
dass eine tatsächliche Bedrohung vorliegt?"
"Leiden Sie häufig unter übermäßig starken Sorgen, die Sie nicht
kontrollieren können?"
"Gibt es Situationen oder Orte, die Ihnen Angst machen, oder die Sie
möglichst vermeiden?"
"Fürchten oder vermeiden Sie Situationen, in denen Sie von anderen Menschen
beobachtet oder bewertet werden könnten?"
"Fürchten oder vermeiden Sie Dinge wie bestimmte Tiere oder große Höhen?"
"Haben Sie ein extrem belastendes Ereignis erlebt, nach dem es Ihnen sehr
schlecht ging?"

Wenn Sie eine dieser Fragen positiv beantworten müssen, dann könnte es sein,
dass Sie an einer Angst- oder Panikstörung leiden. Diese Erkrankung kann
durch gezielte therapeutische Maßnahmen gelindert oder sogar geheilt werden.

Angststörungen und Panikzustände

Angst im normalen Maß ist wichtig und hilfreich, mit diesem Gefühl kann man
schneller und effektiver auf gefährliche Situationen reagieren. Wenn Angst
jedoch ohne vernünftige Ursache solche Ausmaße annimmt, dass sie jedes
Denken, Handeln und angemessenes Fühlen blockiert, handelt es sich um eine
krankhafte Störung, die behandelt werden sollte. Denn dauert ein
Angstzustand über eine längere Zeit an, kann die Angst zerstörerisch wirken
und dem Betroffenen jede Lebensfreude nehmen. Die krankhafte Angst ist oft
auch verbunden mit depressiven Symptomen.

Betroffene werden oft auch von körperlichen Beschwerden gequält, für die es
keine organische Ursache gibt.

Begleitet werden die Panikattacken und Angstanfälle oft von Atembeschwerden,
Herzklopfen, Schmerzen in der Brust, Kopfschmerzen, Schweißausbrüchen,
Kontrollverlust, Kontaktscheu (soziale Phobie), Todesangst, extreme Unruhe,
Schwindel, Übelkeit, Erschöpfungszustände etc..

In Deutschland leiden etwa 2,3 Millionen Menschen an krankhafter Angst. Zu
diesem Ergebnis ist eine breit angelegte Studie der Technischen Universität
Dresden und des Max-Planck-Institutes für Psychiatrie in München gekommen.
Demnach sind 27 Prozent der Patienten von Hausärzten betroffen. Bei etwa 5,3
Prozent von ihnen liegt das Vollbild einer generalisierten Angststörung vor,
hat der Studienleiter Professor Hans-Ulrich Wittchen vom Institut für
Klinische Psychologie der TU Dresden herausgefunden. Damit ist diese
Erkrankung, außer der Depression, die häufigste psychische Erkrankung.