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Depression und Niedergeschlagenheit

Depression und Niedergeschlagenheit


„Haben Sie irgendwie keinen Schwung mehr?“
„Würden Sie am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben?“
„Macht Ihnen nichts mehr Freude oder Spaß, was Sie bisher gerne gemacht
haben?“
„Fühlen Sie sich als Versager oder selbst schuldig an Ihrer Situation?“
„Liegen Sie nachts stundenlang wach, mit immer denselben Gedanken im Kopf?“

Diese Symptome begleiten oft eine depressive Erkrankung. Wenn Sie an diesen
Symptomen leiden, dann sollten Sie abklären lassen, ob sie eventuell an einer
Depression erkrankt sind.

Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die mit großer
Niedergeschlagenheit sowie körperlichen und psychischen Störungen
einhergeht. Das können beispielsweise Schlafstörungen, Antriebslosigkeit
aber auch Verdauungsstörungen sein.

Schätzungsweise fünf Prozent der Bevölkerung leiden derzeit an einer
Depression die behandlungsbedürftig ist. In Deutschland sind das zur Zeit
etwa vier Millionen Menschen. Etwa drei bis vier Mal so groß ist aber die
Zahl derjenigen, die irgendwann im Laufe des Lebens an einer Depression
erkranken, Frauen erkranken häufiger als Männer.

Depression ist eine Erkrankung, welche die Gefühle und den Antrieb
beeinträchtigt und sich in sehr unterschiedlicher Weise äußern kann.

Bei einer Depression treten immer mehrere Krankheitsmerkmale zusammen auf,
man spricht deswegen von einem depressiven Syndrom.

Die häufigsten Merkmale einer Depression sind:

Alle Symptome können sich allmählich (über Wochen und Monate) oder sehr
rasch (in Tagen oder Stunden) entwickeln.

Viele depressive Patienten konzentrieren sich auf ihre körperlichen Symptome
und vermuten in ihren Beschwerden eine organische Ursache.